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Webstandards

Gibt es Standards für Internetseiten und wer legt diese fest? 1994 wurde das World Wide Web Consortium W3C gegründet. Dieses Gremium legt technische Standards für das World Wide Web wie beispielsweise für (X)HTML und CSS fest. Diese Standards haben keinen offiziellen Charakter, da das W3C eine inoffizielle Organisation ist. Die verabschiedeten Empfehlungen weisen jedoch einen de facto-Standard auf.

Richtlinen des W3C

Das W3C arbeitet beständig an sogenannten Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Die aktuelle Version WCAG 2.0 ist vom Jahr 2008. Diese Empfehlungen bzw. Richtlinien entwickelten sich aus der Web Accessibility Initiative (WAI) des WCAG. Ziel ist die barrierefreie Gestaltung der Inhalte von Internetangeboten. Webseiten, die diesen Richtlinien entsprechen, sollten auch für Menschen mit Einschränkungen möglichst zugänglich sein, d.h. sie können die angebotenen Informationen erfassen und notwendige Eingaben tätigen. In Deutschland ist die Umsetzung dieser Richtlinien seit 2002 durch die gesetzliche Verankerung in der Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) gefordert. Sie ist für alle Anbieter von Internetangeboten empfohlen, doch bisher nur für staatliche Institutionen verpflichtend.

Die vier Prinzipien der WCAG-Richtlinien

Wahrnehmbarkeit

  • Zur Verfügung stellen von Text Alternativen für Nicht-Text Inhalt
  • Beschriftungen und Alternatives für Audio- und Video-Inhalte
  • Inhalte sind anpassbar und verfügbar für unterstützende Technologien
  • Verwendung von ausreichendem Kontrast

Bedienbarkeit

  • Zugänglichkeit aller Funktionen über die Tastatur.
  • Nutzern genügend Zeit zur Verfügung stellen, um Inhalte zu lesen und nutzen zu können.
  • Keine Verwendung von Inhalten, die seizures verursachen.
  • Unterstützung der Nutzer in der Navigation und im Finden von Informationen

Verständlichkeit

  • Der Text sei lesbar und verständlich.
  • Der Inhalt soll in vorhersehbarer Weise erscheinen und funktionieren
  • Unterstützung der Nutzer in der Vermeidung und Korrigierbarkeit von Fehlern

Robustheit

  • Höchstmögliche Kompatibilität mit aktuellen und künftigen Technologien.

Das W3C bietet zur Überprüfung von Internetseiten hinsichtlich der Entsprechung der Seiten einen sogenannten Validator.

Weiterführende Informationen

Validierung

Validierungsergebnisse für diese Seite

Valid HTML 4.01 Transitional CSS ist valide!

Standards erreichen

Meine aktuellen Projekte entsprechen dem Standard des World Wide Web Consortiums. Inhalt und Layout werden mittels sogenannten CSS-Stildateien (Cascading Style Sheets) getrennt. Eine hohe semantische Dichte schafft die nötige Struktur, erhöht die Zugänglichkeit bzw. Barrierefreiheit der Informationen und dient gleichzeitig der Suchmaschinen-Optimierung.

Siehe Referenzen

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